Die Chronik

Während des zweiten Weltkrieges wurden die meisten Kraftfahrzeuge zur Wehmacht eingezogen und der Verein ruhte bis zur neuen Gründungsversammlung am 5. April 1948.

Es erschienen 23 interessierte Rendsburger Geschäftsleute und wählten Dr. Gang zum ersten Vorsitzenden. Es kamen bis zum Jahresende noch mehr Mitglieder dazu, so dass der Club am Ende des Jahres 39 Mitglieder zählte.

Zu den Aktivitäten des Clubs zählten das Fahren und auch das Ausrichten von Findigkeitsfahrten, Rallyes und Fuchsjagden. Mit Motorrädern wurde Trial, Gras- und Sandbahnrennen und auch Straßenrennen gefahren.

Von 1955 bis 59 hatte Thies Spitztbart den Vorsitz.

1953 wurde die erste Jugendgruppe gegründet. Jugendgruppenleiter war der Fahrlehrer Ludwig Soll, der selbst aktiv an Rallyes teilnahm.

1958 wurde eine Damengruppe gegründet. Die Damen waren bis 1981 aktiv, hauptsächlich im ADAC Turniersport und bei der Ausrichtung der gesellschaftlichen Ereignisse, wie das Winterfest im Conventgarten, welches immer ganz schnell ausgebucht war und dem Club über 300 Mitglieder bescherten.

1959 wurde RA Wolfgang Schüler zum ersten Vorsitzenden gewählt.

In den Jahren 1964 bis 66 wurden überregionale Zuverlässigkeitsfahrten durch den damaligen Sportleiter Edgar Sadrinna ausgerichtet. 1974 übernahm RA Karl- Hein Gränert den Vorsitz und gab ihn 1990 an Dieter Kipper weiter.

Für die Motorrad Trialveranstaltungen auf dem Truppenübungsgelände „Höhe 18“ und später am Garlbek haben sich bis 1981 von Harald Kuck und Ernst Bruhn verdient gemacht.

1976 wurde eine Autocrossbahn, der „Sorgering“ in Sorgbrück  von den Fockbeker Autocrossfahrern übernommen. Bis 1980 sind dort zweimal im Jahr zur Norddeutschen ADAC Autocrossmeisterschaft zählende Rennen organisiert worden.
Danach wurde der Ring noch bis 1984 als Motocrossbahn genutzt, bis keine Nutzung für Motorsport mehr genehmigt wurde, weil das Gelände im Landschaftsschutzbereich Sorgetal liegt.

1987 entstand die jetzige Motocross Trainingsanlage im Lehmbeker Moor.

Ab 1990 entstand im Automobilclub von Rendsburg eine völlig neue Sportart. Der 1. Vorsitzende Dieter Kipper rief den Jugend-  Kart- Slalom ins Leben. Mit dem Kart geschickt umgehen und dabei noch möglichst schnell sein war die Devise. In dieser Zeit wurden mehrere neue Jugendgruppen gegründet, deren Mitglieder sich im Geländesport und Motocross und im Kartfahren betätigten. Die Kartsparte ist später vom Jugendleiter Jürgen Stratesteffen mit großem Erfolg bis zu seinem frühen Tod geleitet. Nach kurzer Unterbrechung hat dann  Thorsten Reinke die Kartgruppe bis zur Einstellung im Jahre 2009 betreut.

Die Motocross Traininganlage in Lehmbek ist in einem umfangreichen Genehmigungsverfahren beim Kreis Rendsburg-Eckernförde als Motorsportstätte eingetragen. Heute trainieren dort überwiegend die jugendlichen Clubmitglieder.

Ab 1998 übernahm Willy Lensch den Vorsitz und kümmerte sich hauptsächlich um die Motocross Trainingsanlage in Lehmbek.

Seit 2010 führt Hans Kühl den Club. Auch er kümmert sich hauptsächlich um die Trainingsanlage für die Motocrosser in Lehmbek.

1993 begann die Oldtimersparte des Clubs die „Rendsburger Veteranentour“ als Zuverlässigkeitsfahrt für Oldtimer anzubieten. Bis zum Jahre 2000. Danach ist das Treffen für historische englische Automobile und Motorräder auf dem Westerrönfelder Sportplatz zu einem festen Begriff in Kreisen der Liebhaber englischer Oldtimer geworden.

Seit 2010 wird die Oldtimerausfahrt „Rund üm Rendsborg“ im Rahmen des Rendsburger Herbstvergnügens ausgerichtet.

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